Kunigunde
ie christliche Heilige wurde um 980 als Tochter des Grafen Siegfried von Luxem- burg
geboren. Um das Jahr 1000 wurde sie Gemahlin des Kaisers Heinrich II.
Gemeinsam mit ihrem Gemahl gilt sie als Stifterin des Merseburger und des Bamberger Domes. Aus den Jahren ihrer Ehe sind insgesamt 26 Aufenthalte des Kaiserpaares in Merseburg überliefert.
Kunigunde galt als wache, tapfere, kluge Frau, die dem Kaiser auch in politischen
Fragen zur Seite gestanden haben soll.
Ein besonderes Attribut von Kunigunde ist die Pflugschar. Der Legende nach ging die der
Untreue bezichtigte Kunigunde zum Beweis ihrer Unschuld über glühende
Pflugscharen.
Sie starb am 03.03.1033 oder 1039 in Kaufungen bei Kassel und wurde im Dom Bamberg beigesetzt. Ihre Ehe blieb kinderlos. Im Jahre 1200 wurde sie gemeinsam mit ihrem Gemahl heiliggesprochen.
