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Johann Joachim Quantz

ls Sohn eines Hufschmieds, am 30.01. 1697 in Scheden bei Göttingen geboren, wurde er nach dem frühen Tod seiner Eltern zunächst von einem als Stadt- musikus in Merseburg tätigen Onkel und später dessen Kollegen aufgezogen. Dort erhielt er eine Ausbildung als Stadtpfeifer und begann seine ersten kompositorischen Versuche, wobei sein damaliges Hauptinstrument noch die Violine war. Nach kurzen Aufenthalten in Radeberg, Pirna und Dresden kehrte Quantz 1714 nochmals nach Merseburg zurück, bevor er 1716 eine Stelle bei dem Dresdner Stadtmusikus Gottfried Heyne antrat.

Nachdem er viele Reisen durch Europa unternahm, kam er 1727 nach Dresden zurück und wurde Flötist im gleichen Orchester. Später baute er selbst Flöten, außerdem komponierte er ca. 300 Konzerte und zahlreiche Sonaten, Suiten und Kammermusik. J.J. Quantz verstarb am 12.07.1773 in Potsdam.

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