Elisabeth Schumann

eboren wurde die berühmte Sopranistin am 13.06.1885 in Merseburg. Ihr Vater Alfred Schumann, Lehrer an der geho- benen Bürgerschule, war von 1880 bis 1910 als Dirigent des Männergesangvereins in Merseburg aktiv künstlerisch tätig.

Sie studierte in Dresden, Berlin und Hamburg und debütierte 1909 in Hamburg als Sopranistin. Von 1915 bis 1938 war Elisabeth Schumann Mitglied der Metropolitan Opera New York. 1938 wanderte sie in die USA aus, wo sie unter anderem als Gesangs- lehrerin wirkte.

Elisabeth Schumann war eine hervorragende Mozart- und Straussinterpretin. Mit Caruso als Partner eroberte sie sich Weltruhm. Ihre Rollen als Eva in "Die Meistersinger von Nürnberg", als Sophie in "Der Rosenkavalier" und als Pamina in "Die Zauberflöte" werden unvergessen bleiben.

Auch in Merseburg gab sie Konzerte, 1928 im Schlossgartensalon, 1933 zur Tausendjahrfeier und letztmalig 1934 anlässlich eines Liederabends. Nach dem Krieg begann sie wieder ihre ausgedehnten Tourneen und sang 1950, auf dem Klavier begleitet von Michael Raucheisen, in Berlin.

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Sie starb am 23.04.1952 in New York. Ihr sehnlich- ster Wunsch, nach dem Krieg ihre Heimat wieder- zusehen, blieb unerfüllt.

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