Persönlichkeiten von Merseburg Persönlichkeiten
 
Gustav II. Adolf
  • *geb. 19.12.1594 in Stockholm
  • gest. 16.11.1632 bei Lützen
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  • 1611 bis 1632 König von Schweden
  • wissenschaftliche und militärische Ausbildung
  • führte Kriege gegen Dänemark, Russland, Polen
  • förderte Handel, Gewerbe, Straßenbau, Schifffahrt, Städtebau, Bildung
  • ordnete Verwaltungs-, Rechts- und Heerwesen neu
  • im Sept. 1631 kam er in den Merseburger Dom; zu Mittag speiste er in der „Güldenen Sonne“ am Markt
  • war 1632 an der Schlacht bei Lützen beteiligt
  • wurde von einer Musketenkugel im Rücken getroffen und von katholischen Söldnern erstochen
  • wurde in Stockholm beigesetzt
Gustav II. Adolf
König von Schweden
Wilhelm Friedemann Bach
  • *geb. 22.11.1710 in Weimar
  • gest. 01.07.1784 in Berlin
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  • Sohn von Johann Sebastian Bach
  • 1726 Violinschüler des Merseburger Hofkapellmeisters Johann Gottlieb Graun
  • 1733 Hoforganist in Dresden
  • 1747 Musikdirektor und Organist in Halle; ImprovisatorImprovisator
    jemand der etwas ohne Vorbereitung bzw. aus dem Stehgreif dar- oder herstellen kann
    auf Orgel und Cembalo; schrieb Sonaten und Konzerte
  • war öfters zu Gast bei seinem Freund Friedemann in der Ölgrube 33, in Merseburg
  • die Merseburger Domorgel soll ihm die eine oder andere Anregung gegeben haben
  • ab 1764 freischaffend, wirkte in Leipzig, Braunschweig, Göttingen und Berlin
  • starb verarmt in Berlin
Wilhelm Friedemann Bach
Komponist und Organist
Carl Adolph von Basedow
  • *geb. 28.03.1799 in Dessau
  • †gest. 11.04.1854 in Merseburg
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  • absolvierte das Dessauer Gymnasium
  • studierte in Halle und Paris Medizin
  • 1822 erhielt er seine ApprobationApprobation
    staatliche Zulassung als Arzt oder Apotheker
    und war als Hausarzt in Merseburg tätig
  • 1840 beschrieb er erstmals die als „Merseburger Trias“ bekannt gewordenen Symptome, die später nach ihm benannt wurden und eine Überfunktion der Schilddrüse darstellten
  • 1841 wurde er zum königlichen Sanitätsrat ernannt
  • 1848 wurde er Kreisarzt in Merseburg
  • das Carl-von-Basedow-Klinikum in Merseburg wurde nach ihm benannt
Carl Adolph von Basedow
Arzt
Walter Bauer
  • *geb. 04.11.1904 in Merseburg
  • †gest. 22.12.1976 in Toronto
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  • 1919 besuchte er das Merseburger Lehrseminar
  • veröffentlichte zahlreiche Romane, Erzählungen, EssaysEssay(s)
    kürzere; sorgfältig formulierte, allgemeinverständliche Abhandlungen (Aufsatz, Untersuchung)
    , Biografien, Gedichte und später auch Hörspiele
  • 1929 erschien sein erster Gedichtband
  • 1929 Volksschullehrer; verzog nach Halle
  • wurde 1940 Soldat
  • 1946 aus englischer Gefangenschaft entlassen
  • im Dritten Reich als „erzieherisch unzuverlässig“ eingestuft
  • besuchte die Merseburger Windbergschule
  • Hauslehrer in Leuna
  • wanderte 1952 nach Kanada aus; studierte moderne Sprachen
  • lehrte ab 1967 an der Universität in Toronto
  • die Stadtbibliothek Merseburg wurde nach ihm benannt
Walter Bauer
Schriftsteller
Ida Baumann-Seyd
  • *geb. unbekannt
  • †gest. unbekannt
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  • kam 1907 aus Hamburg nach Merseburg
  • beschäftigte sich mit Kulturarchäologie; ergründete das Herkommen der Merseburger Altenburg
  • machte sich mit der Geschichte von Stadt und Bistum Merseburg vertraut
  • führte ab 1910 hinter dem Petri-Kloster ihre Ausgrabungen durch
  • fand bis zu einer Tiefe von über sieben Metern Spuren menschlicher Ansiedlungen aus verschiedenen Zeitaltern
  • Grabungsschächte mit den Resten aus der Stein- und Bronzezeit, der Eisenzeit und dem frühen Mittelalter lagen offen (Freilichtmuseum)
  • in den zwanziger Jahren stellte sie die Grabungen ein
  • der Verein für Heimatkunde Merseburg setzte die Forschungen fort; die Spuren sind heute noch neben dem alten Klostergelände sichtbar
  • das Merseburger Grabungsgebiet war für die Forschung der damaligen Zeit einzigartig
Ida Baumann-Seyd
Archäologin
Siegfried Berger
  • *geb. 20.12.1891 in Merseburg
  • †gest. 27.03.1946 in Halle
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  • besuchte das Merseburger Domgymnasium
  • studierte in Tübingen, Halle, Berlin und Marburg
  • 1914 Kriegsdienst
  • 1918 Promotion Dr. Phil., StudienassessorStudienassessor
    Lehrer, der als Beamter auf Probe in den öffentlichen Schuldienst übernommen wurde
    ; Redner an Volkshochschulen
  • 1922 Aushilfsredakteur, dann Chefredakteur des „Merseburger Korrespondent“
  • 1927 Mitarbeiter der Provinzverwaltung
  • 1928 Landesrat der preußischen Provinz Sachsen
  • 1945 Präsident des Regierungsbezirkes Halle-Merseburg
  • veröffentlichte Romane, Erzählungen und kulturhistorische Betrachtungen
Siegfried Berger
Schriftsteller, Politiker und Heimatschützer
Napoleon Bonaparte
  • *geb. 15.08.1769 in Ajaccio
  • †gest. 05.05.1821 auf St. Helena
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  • besiegte 1796/97 die Österreicher im Italienfeldzug
  • 1798/99 Ägyptenexpedition
  • kam 1799 durch Staatstreich an die Macht, wurde durch Selbsternennung Konsul der Französischen Republik
  • 1804-1815 mit einer kurzen Unterbrechung Kaiser der Franzosen (ebenfalls durch Selbsternennung)
  • 1805 König von Italien
  • 1806 ProtektorProtektor
    Förderer, Schirmherr, Ehrenvorsitzender
    des Rheinbundes
  • 1806 Sieg über die Preußen, Einzug in Merseburg mit achtzehntausend Franzosen (als Kaiser, unverkennbar durch seinen eigenwilligen Hut und dem dunkelgrünen Gewand)
  • er bezog mit seinem Gefolge Quartier im Schloss und seine Soldaten in ganz Merseburg und in den umliegenden Dörfern
  • 1812 Niederlage im Russlandfeldzug sowie im anschließenden Befreiungskrieg 1813/14
  • 1814 Verbannung auf die Insel Elba
  • 1815 Rückkehr nach Frankreich und der Versuch seine Macht zurückzuerobern; endgültige Niederlage bei Waterloo; Verbannung auf südatlantische Insel St.Helena
Napoleon Bonaparte
Französischer Staatsmann und Feldheer
Margarethe Bothe
  • *geb. 27.07.1914 in Merseburg
  • †gest. 12.04.1945 in Leipzig-Lindenthal
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  • Tochter des Landrates und späteren Generaldirektors Gustav Bothe, Mutter Charlotte Bothe ist die Tochter des Stiftssuperintendenten Prof. Bithorn
  • 1936 Abitur an dem Seydlitz-Oberlyzeum in Halle
  • Studium an der Hochschule für Lehrerbildung in Braunschweig
  • 1938 Volksschullehrerexamen; anschließend Studium der Geschichte, Geographie und Germanistik in Heidelberg und mit Kriegsbeginn in Leipzig
  • Bekanntschaft und Freundschaft mit regimekritischen Kommilitoninnen wie Marianne Goerdeler (Tochter Carl-Friedrich Goerdelers), Käte Lekebusch (spätere Frau Hans-Georg Gadamers) u.a.
  • von November 1942 bis März 1944 Untermieterin beim Regimegegner Prof. Alfred Menzel, gelegentliche Teilnahme an seiner Gesprächsrunde, wo sie u.a. Sonja Schwarz (in zweiter Ehe mit Alfred Kurella verheiratet), die Tochter des 1945 hingerichteten Widerstandskämpfers Georg Schwarz, kennenlernt
  • 1944 Promotion. Dissertationsthema: "Das Verhältnis von Moral und Politik bei Kant, Herder, Fichte und Hegel" (Gutachter: Otto Vossler und Hans-Georg Gadamer)
  • 07.11.1944 Staatsexamen für das höhere Lehramt
  • 01.12.1944 nach Denunziation durch eine Kommilitonin Verhaftung wegen Rundfunkverbrechens (absichtliches Hören von Feindsendern mit ihren ehemaligen Vermietern Menzel)
  • Freispruch am 09.02.1945 vor dem Sondergericht I in Leipzig, aber wegen des Nichtanzeigens ihrer ehemaligen Vermieter sowie ihrer Kontakte zum Hause Goerdeler und der Freundschaft zur ebenfalls von der Gestapo verhafteten Käte Lekebusch weiterhin in Gestapohaft
  • am 12.04.1945 mit 51 anderen Gestapohäftlingen auf dem Exerzierplatz von Lindenthal erschossen und verscharrt
  • am 02.05.1945 exhumiert, am 06.02.1946 Beisetzung der Urne zwischen den Gräbern ihrer Großeltern Bithorn auf dem Stadtfriedhof in Merseburg, wo eine kleine Gedenktafel steht
Margarethe Bothe
Widerstands- kämpferin
Martha Brautzsch
  • *geb. 17.07.1907 in Halle-Glaucha
  • †gest. 09.04.1946 in Halle, Ort Kospa
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  • war die Tochter des Steinsetzers Karl Ganzer und seiner Frau Anna
  • lernte Sorgen und Nöte der Arbeiterfamilie kennen, mit 17 Jahren wurde sie Mitglied der KPD, sie kandidierte 1932 auf den Listen der KPD des Bezirkes Halle-Merseburg
  • im Mai 1933 wurde sie erstmals verhaftet, sie war drei Monate in Untersuchungshaft im Frauengefängnis Berlin, im Oktober wurde sie wieder verhaftet mit ihrem Ehemann und anderen Kommunisten wegen Vorbereitung zum Hochverrat angeklagt und freigesprochen
  • beteiligte sich an illegaler Parteiarbeit, agitierteagitieren
    politisch werben, aufklären z. B. für eine Partei, einen Plan oder einen Kandidaten
    gegen das Hitlersystem, leitete Parteigruppen in Halle und Mitteldeutschland
  • wirkte bei der Herausgabe illegaler Zeitungen und Flugblätter und beim Aufbau von Widerstandsgruppen mit
  • nach Kriegsende war sie eine der Ersten beim Wiederaufbau, vor allem in der antifaschistischen Frauenbewegung kämpfte sie um die Gleichberechtigung der Frauen
  • wurde zur 1. Vorsitzenden des demokratischen Frauenausschusses von Sachsen-Anhalt gewählt
  • Mitstreiterinnen rühmten ihre Schlichtheit, Herzlichkeit, Offenheit und Kameradschaftlichkeit
  • am 09. April 1946 wurde sie und ihr Fahrer nach einer Veranstaltung in der Nähe von Kospa ermordet
  • 14 Stunden vor ihrer Ermordung, hatte sie in den Leuna-Werken über die Bedeutung des Internationalen Frauentages im Osten Deutschlands gesprochen
Martha Brautzsch
Widerstands- kämpferin
Ernst Brotuff
Ernst Brotuff
Chronist
Anni Burkhard
  • *geb. 15.03.1894
  • †gest. 09.04.1992 in Leuna
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  • am 01. April 1915 begann ihr Schuldienst; sie unterrichtete die Fächer Englisch, Französisch und Deutsch (Unterbrechung von 1924 bis 1940)
  • am 01. Mai 1941 wurde sie die erste Frau im Lehrerkollegium des Merseburger Domgymnasium; blieb dort 7 Jahre als einzigste Lehrerin
  • Schüler nannten sie liebevoll „Miss“, da sie sehr zierlich und klein war
  • sie hat 17 Jahre lang Schüler zum Abitur geleitet
  • 1991 als 97-jährige, nahm sie an der Wiedereröffnung des Domgymnasiums teil, strahlte immer noch Lebendigkeit und Lebensfreude aus
  • 1992 verstarb sie nach einem erfüllten Leben in Leuna
Anni Burkhard
Lehrerin
Christian I. von Sachsen-Merseburg
  • *geb. 27.10.1615 in Dresden
  • †gest. 18.10.1691 in Merseburg
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  • 1650 übernahm er von seinem Vater, Kurfürst Johann Georg, die AdministrationAdministration
    Verwaltung
    des HochstiftsHochstift
    Territorialbesitz eines Bischofs
    Merseburg
  • 1653 wohnte er in Merseburg
  • 1656 wurde er nach der Wettinischen Erbteilung erster Herzog von Sachsen-Merseburg
  • 1659 wurde er zum AdministratorAdministrator
    Betreuer, Verwalter
    gewählt
  • trug zum Aufschwung Merseburgs bei; entwickelte eine rege Bautätigkeit
  • ließ die durch den 30-jährigen Krieg zerstörte Neumarktbrücke wieder aufbauen
  • legte u. a. 1661 den Schlossgarten, den Jägerhof, die Hoffischerei, die Fasanerie, eine Post und das Fischhaus am Gotthardteich an
  • während seiner Regierungszeit ließ er die neue Domorgel erbauen; gründete eine eigene Hofkapelle und eine Bibliothek; änderte das Mühlenwesen, die Polizeiordnung und die Stadtordnung
  • wurde in der Fürstengruft des Merseburger Domes beigesetzt
Christian I(der Ältere)
Administrator
Herzogin Christiane
  • *geb. 22.09.1634 in Kopenhagen
  • †gest. 20.05.1701 in Delitzsch
  •  
  • Urenkelin des dänischen und norwegischen Königs
  • kam am 30.09.1653 mit ihrem Gemahl Christian I. nach Merseburg
  • 1691 nach dem Tod ihres Mannes zog sie sich auf Schloss Delitzsch zurück
  • sie kümmerte sich als Landesmutter fürsorglich um die Entwicklung der Stadt
  • vor dem Klausentor besaß sie ein Vorwerk mit großen Garten, Wiesen und Feld, das alles bestimmte sie zur Errichtung eines Waisenhauses
  • am 09.06.1698 wurde die Stiftungsurkunde zu Delitzsch verfasst
  • am 19.06.1698 konnten die ersten vier Waisen einziehen
  • am 22.09.1698 (Geburtstag der Herzogin) war das Waisenhaus mit 24 Kindern voll belegt
  • die Kinder durften auch Erziehung und Schulbildung genießen
  • zu Ehren der Herzogin ist in Merseburg die Christianenstraße nach ihr benannt wurden
  • im Schlossgarten befindet sich ein ObeliskObelisk
    vierkantige, nach oben spitz zulaufende Säule
    mit ihrem Wappen
  • im Dom am Hochaltar findet sich ein Bild, mit ihrem Gemahl, gemeinsam am Kreuz knieend
Herzogin Christiane
Landesmutter
Herzogin Erdmuthe-Dorothea
  • *geb. 13.11.1661 in Sachsen-Zeitz
  • †gest. 1720 in Bündorf
  •  
  • als Prinzessin von Sachsen-Zeitz geboren
  • 1679 heiratet sie Herzog Christian II, der 1694 starb
  • übernahm die Vormundschaft über ihren Sohn Moritz Wilhelm, genannt der „Geigenherzog“, bis zu seiner Volljährigkeit 1712
  • sie führte die Regierungsgeschäfte; ihr Sohn konnte sich gänzlich seiner Vorliebe, der Musik widmen; ihm ist auch die beträchtliche Erweiterung der Domorgel zu verdanken
  • sie engagierte sich für die Lauchstädter Quelle, die sie von ihrem Arzt empfohlen bekam, sie ließ diese 1710 einfassen, ein hölzernes Brunnenhäuschen errichten und Linden anpflanzen, die ein grünes Gewölbe bildeten
  • das war der Beginn einer lebendigen Bädertradition, bis heute
  • 1720 starb sie auf ihrem Witwensitz, dem Schloss Bündorf
  • beigesetzt wurde sie in der Fürstengruft des Domes
  • aus Anlass ihres Todes wurde ein Dukatengoldstück geprägt; heute erinnert einer der vier ObeliskenObelisk
    vierkantige, nach oben spitz zulaufende Säule
    im Schlossgarten an sie
Erdmuthe Dorothea
Regentin
Joseph von Eichendorff
  • *geb. 10.03.1788 in Lubowitz
  • †gest. 26.11.1857 in Neisse
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  • er besuchte das Gymnasium in Breslau
  • studierte Jura in Halle und Wien
  • 1805 ritt er mit Kommilitonen von Halle nach Merseburg, machte eine Dombesichtigung und sah sich ein Theaterstück im Schlossgartensalon an
  • später besuchte er öfter Bad Lauchstädt wegen verschiedener Theateraufführungen
  • 1807 erste Kontakte mit Dichtern der Romantik in Heidelberg
  • war 1813 Lützower JägerLützower Jäger
    Freiwilligeneinheit der preußischen Armee in den Befreiungskriegen
  • 1816 Beamter in Breslau
  • 1820 Regierungsrat in Danzig
  • 1824 Oberpräsidialrat in Königsberg
  • 1830 im Berliner Kultusministerium angestellt
  • 1844 lebte er nach seiner Pensionierung hauptsächlich in Berlin und Dresden
  • schrieb unzählige Gedichte, Romane, Erzählungen und Dramen
Joseph von Eichendorff
Jurist, Beamter
Bischof Ekkehard
Bischof Ekkehard
Bischof
Friedrich I.
  • *geb. 1122 in Waiblingen oder Weingarten
  • †gest. 10.06.1190 im Fluss Saleph, Anatolien
  •  
  • Sohn des Schwabenherzogs Friedrich II.
  • wurde wegen seines rötlich schimmernden Bartes „Barbarossa“ genannt
  • wurde 1147 Herzog von Schwaben
  • 1152 deutscher König
  • berief 1152 seinen ersten Reichstag nach Merseburg ein
  • wurde 1155 zum Kaiser gekrönt
  • 1172, 1174 und 1182 hielt er erneut Hoftag in Merseburg
  • 1181 feierte er Weihnachten im Merseburger Dom
  • 1188 trug er durch seine PrivilegierungPrivilegierung
    Sonderrechte
    zur Entstehung eines neuen Merseburger Marktes bei
  • 1190 ertrank er beim Baden im Fluss Saleph
Friedrich I.
Kaiser

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© Jürgen Jankofsky


 

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